Sonntag, 29. Dezember 2013

Motivation - Kennen Wir, suchen Wir

Hallo Liebe Maingardisten, 

ich hoffe Ihr habt die Weihnachtsfeiertage alle gut überstanden. Sie sollen ja die Familie zusammenbringen und Uns ein wenig zu neuem Atem kommen lassen. Leider sind wir danach meist gestresster als davor, weil man für die Menschen die man mag rechtzeitig massig Geschenke kaufen will und die Leute die man nicht mag am Esstisch ertragen muss. Tage die an Völlerei kaum übertreffbar sind, schaden natürlich der Figur. Für Viele lauten also die Vorsätze fürs nächste Jahr, was bekanntlich vor der Tür steht, mehr Sport treiben, disziplinierter sein, motivierter. In allen Bereichen des Lebens. Doch woher kommt Motivation eigentlich? Wir kennen sie. wir suchen sie. 
So wie ich das sehe keimt sie in uns, wie ein Gedanke. Vielleicht ist Motivation sogar eine Art Gedanke. Der Gedanke, der Wille, etwas zu tun. Gerne zu tun, gleich zu tun. Die Kraft, die sich erst in Dir entwickeln muss damit du sie nutzen kannst. Wie der Prozess einer Kartoffel, die wenn sie irgendwann "verbraucht" ist keimt, um mit Nährstoffen aus neuem Boden neu zu wachsen. 


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Kosmisches Gleichgewicht - Das innere Pendel II

...Wir tragen alle Eigenschaften in uns die wir als böse/schlecht einstufen. Meiner Theorie zufolge sind diese jedoch nötig um das "Gute" im Menschen auszugleichen. 'Warum?' werden sich Manche fragen. Die Antwort ist ganz einfach zu finden. Überlegen wir uns es gäbe das Negative nicht. Folglich wäre das Gute nicht gut. Es wäre möglicherweise sogar schlecht, in Anbetracht der veränderten Umstände. Die Frage ist eher: Wo fängt Gut an, wo hört es auf? Man kann sich dafür eine Art Spektrum wie bei Farben vorstellen, wobei die eine Farbe fließend in die andere übergeht.


Wenn nun der "negative Teil" des Spektrums weg fällt, entsteht eine neue Polung.


Also gibt es in diesem kleinen Abschnitt des ursprünglichen Spektrums wieder positiv und negativ obwohl der Weg von einem zum anderen nicht so weit erscheint, jedoch  ist. Das ist eine Metapher für endlos viele Beispiele.
Weiter gesponnen ist die Vorstellung von einem Parallelluniversum garnicht so aus der Luft gegriffen. Ein Universum, welches unseres genau ausgleicht, in allen Bereichen.
Um wieder auf den Boden zurückzukehren: Nehmt Euch eine Auszeit wenn Ihr sie braucht. Nur so könnt Ihr den Stress bewältigen, dem wir Tag für Tag ausgesetzt sind. Wenn Euch hingegen langweilig ist stützt Euch wagemutig ins Leben! Jede Kraft, egal ob positiv oder negativ, birgt Potential welches Ihr lernen müsst zu nutzen! Denn wer keine Angst vor Niederschlägen hat weil er weiß er steht immer wieder auf, kann seine Triumphe voll ausschöpfen. Auch Unzufriedenheit bringt große Dinge hervor. Jede Revolution funktioniert so. Also revolutioniere Dich selbst und deine Situation. Raus aus der Komfortzone! Vertrau auf dein inneres Pendel...

Marco Feilbach

Sonntag, 15. Dezember 2013

Kosmisches Gleichgewicht - Das innere Pendel

Hallo liebe Maingardisten,

wow...ich habe mich an das mir selbst auferlegte Datum 15.12. (weil Sonntag) gehalten! Euch wollte ich davon nichts verraten, weil ich dachte ich halte mich ohnehin nicht daran.
Also,...an dieser Stelle möchte ich sehr sehr...wirklich sehr sehr leise verkünden, dass ich versuche nun zumindest jeden Sonntag auf MAINGARDE.com zu bloggen. Ich bin genauso gespannt wie ihr ob das klappt. Bisher habe ich mir die Freiheit genommen nur sehr unregelmäßig zu bloggen, aber das stört mich nun selbst. Es ist wichtig für mich, dass es für die Maingardisten die es interessiert, einen festen Termin in der Woche gibt an dem sie denken können 'hey, heute ist Sonntag, es gibt einen neuen Eintrag auf MAINGARDE.com. Ich warte darauf oder lese ihn irgendwann im Verlauf der Woche.' Längst zählen Blogs zur festen Lektüre einiger Lesebegeisterter.

Das Thema heute ist "Kosmisches Gleichgewicht - Das innere Pendel". Klingt sehr...groß irgendwie. Wie immer kann man Beispiele hierfür in mikroskopischen Ebenen, wie auch in makroskopischen Ebenen finden. Soll heißen sehr kleine, konkrete Alltagsbeispiele und weit schweifende abstrakte. 
Wenn man sich mit Jemandem streitet, und ist recht stur. Es gibt natürlich Dinge die wichtiger sind als andere, doch bleiben wir bei dem einfachen Beispiel. Dann würde man sich ja ewig streiten, wenn der Andere nicht etwas nachgiebiger ist. Also gleichen beide einander aus. Einer schwingt in der Metapher des Pendels in eine Richtung, sein gegenüber in die entgegengesetzte. Dieses Pendel muss immer in Bewegung bleiben, damit es funktioniert. Das ist der Grunde warum auf Schlechte Zeiten immer bessere folgen. Irgendwann kann unser inneres Pendel nicht weiter in die eine Richtung schwingen, die Schwerkraft zwingt es umzukehren. Gesetz der Natur. Was hier recht konkrete Logik im Sinne der Physik ist, finden wir abstrahiert in den Energien die unser Leben ins Lot bringen. Religiöse erklären sich dieses Phänomen mit der Anwesenheit von Gott. Er soll sie von ihrem Leid befreit haben oder für etwas Bestimmtes bestraft haben. Somit ist die Frage nach dem Sinn von Leid schlicht und ergreifend: wir alle machen Höhen und Tiefen durch weil die eine Situation die andere bedingt. Jeder findet anderes Glück als Antwort auf sein Leid. Glück ist ja nun mal nicht mit einem bestimmten Indikator messbar. Alles ist relativ, wir wir immer wieder feststellen, selbst Gut und Böse. Wie gut etwas ist, versuchen wir an unserem kulturabhängigem menschgemachten System der Moral festzustellen. Aber ist das nicht absurd? 

(Fortsetzung folgt...)

Sonntag, 8. Dezember 2013

My Workspace - Eine Reise zurück zu meiner inneren Stimme



Hallo meine Maingardisten,

heute möchte ich Euch den Platz zeigen, an dem meine kreativen Prozesse meistens beginnen und ebenso enden. Kommt also mit in meine kleine Welt der digitalen Inspiration. Wir befinden uns in einer Zeit, in der beinahe kein Medium so wichtig ist wie die flackernden Bildschirme unserer Computer. Verbunden durch ein unsichtbares abstraktes Netz voller miteinander verknüpfter Informationen. Trotzdem spricht mich das was ich dort in Erfahrung bringen kann emotional an. So kommt es ab und zu vor, dass mich etwas tief Bewegendes zu eigenen Projekten inspiriert, wenn ich es schaffe die Reizüberflutung zu katalysieren. Natürlich schaffe ich es nicht immer meine Emotionen zu transportieren, aber mir ist es wichtig etwas umgesetzt zu haben.
Ihr werdet gemerkt haben, selbst meine sehr unregelmäßigen Blog-Einträge sind weniger geworden. Momentan halte ich mich in einer künstlerischen, wie auch menschlichen, Findungssphäre auf. Zeit spielt dabei eine erhebliche Rolle. Ich habe beschlossen mir Zeit zu nehmen, stärker auf meine innere Stimme zu hören. Wir alle tragen diese Stimme in uns. Sie weiß viel mehr über uns und kennt Antworten auf Fragen, die wir uns nur stellen weil wir den Kontakt zu ihr überlagert haben. Mit Arbeit, Stress, seelischem Druck. Wir flüchten gerne vor uns selbst, damit wir uns nicht dem stellen müssen was uns Angst macht. Ich selbst hatte, und habe immer noch Angst mich oder den Kontakt zu dieser Stimme zu verlieren. Mit meiner jetzigen Situation im Leben bin ich nicht zufrieden. Nun wo ich mich intensiver auf die Reise in mein Inneres begeben habe, möchte ich genauso in die andere Richtung voranschreiten: Dem Ausdruck. Das Verlangen, oder viel mehr die Erkenntnis nach der Notwendigkeit meine Erfahrungen Anderen zugänglich zu machen lässt mich diese Zeilen schreiben. Meine Kunst hat an Bedeutung verloren. Unsicherheit Anderer traf mich wie Messer mit verseuchten Klingen. Meine Verletzung war tief, doch ich habe meine Wunden geleckt und werde weiter machen. Ich versuche in Zukunft mehr Energie darauf zu verwenden Euch an meinem Weg teilhaben zu lassen. Mehr auf mich zu hören als auf Andere. Vielleicht sind das bereits meine Vorsätze für das kommende Jahr. Aber warum auf morgen warten, wenn ich heute anfangen kann. Es gibt kein Morgen und kein Gestern. Nur das Jetzt.

Marco Feilbach