Sonntag, 8. Dezember 2013

My Workspace - Eine Reise zurück zu meiner inneren Stimme



Hallo meine Maingardisten,

heute möchte ich Euch den Platz zeigen, an dem meine kreativen Prozesse meistens beginnen und ebenso enden. Kommt also mit in meine kleine Welt der digitalen Inspiration. Wir befinden uns in einer Zeit, in der beinahe kein Medium so wichtig ist wie die flackernden Bildschirme unserer Computer. Verbunden durch ein unsichtbares abstraktes Netz voller miteinander verknüpfter Informationen. Trotzdem spricht mich das was ich dort in Erfahrung bringen kann emotional an. So kommt es ab und zu vor, dass mich etwas tief Bewegendes zu eigenen Projekten inspiriert, wenn ich es schaffe die Reizüberflutung zu katalysieren. Natürlich schaffe ich es nicht immer meine Emotionen zu transportieren, aber mir ist es wichtig etwas umgesetzt zu haben.
Ihr werdet gemerkt haben, selbst meine sehr unregelmäßigen Blog-Einträge sind weniger geworden. Momentan halte ich mich in einer künstlerischen, wie auch menschlichen, Findungssphäre auf. Zeit spielt dabei eine erhebliche Rolle. Ich habe beschlossen mir Zeit zu nehmen, stärker auf meine innere Stimme zu hören. Wir alle tragen diese Stimme in uns. Sie weiß viel mehr über uns und kennt Antworten auf Fragen, die wir uns nur stellen weil wir den Kontakt zu ihr überlagert haben. Mit Arbeit, Stress, seelischem Druck. Wir flüchten gerne vor uns selbst, damit wir uns nicht dem stellen müssen was uns Angst macht. Ich selbst hatte, und habe immer noch Angst mich oder den Kontakt zu dieser Stimme zu verlieren. Mit meiner jetzigen Situation im Leben bin ich nicht zufrieden. Nun wo ich mich intensiver auf die Reise in mein Inneres begeben habe, möchte ich genauso in die andere Richtung voranschreiten: Dem Ausdruck. Das Verlangen, oder viel mehr die Erkenntnis nach der Notwendigkeit meine Erfahrungen Anderen zugänglich zu machen lässt mich diese Zeilen schreiben. Meine Kunst hat an Bedeutung verloren. Unsicherheit Anderer traf mich wie Messer mit verseuchten Klingen. Meine Verletzung war tief, doch ich habe meine Wunden geleckt und werde weiter machen. Ich versuche in Zukunft mehr Energie darauf zu verwenden Euch an meinem Weg teilhaben zu lassen. Mehr auf mich zu hören als auf Andere. Vielleicht sind das bereits meine Vorsätze für das kommende Jahr. Aber warum auf morgen warten, wenn ich heute anfangen kann. Es gibt kein Morgen und kein Gestern. Nur das Jetzt.

Marco Feilbach

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