Sonntag, 15. Dezember 2013

Kosmisches Gleichgewicht - Das innere Pendel

Hallo liebe Maingardisten,

wow...ich habe mich an das mir selbst auferlegte Datum 15.12. (weil Sonntag) gehalten! Euch wollte ich davon nichts verraten, weil ich dachte ich halte mich ohnehin nicht daran.
Also,...an dieser Stelle möchte ich sehr sehr...wirklich sehr sehr leise verkünden, dass ich versuche nun zumindest jeden Sonntag auf MAINGARDE.com zu bloggen. Ich bin genauso gespannt wie ihr ob das klappt. Bisher habe ich mir die Freiheit genommen nur sehr unregelmäßig zu bloggen, aber das stört mich nun selbst. Es ist wichtig für mich, dass es für die Maingardisten die es interessiert, einen festen Termin in der Woche gibt an dem sie denken können 'hey, heute ist Sonntag, es gibt einen neuen Eintrag auf MAINGARDE.com. Ich warte darauf oder lese ihn irgendwann im Verlauf der Woche.' Längst zählen Blogs zur festen Lektüre einiger Lesebegeisterter.

Das Thema heute ist "Kosmisches Gleichgewicht - Das innere Pendel". Klingt sehr...groß irgendwie. Wie immer kann man Beispiele hierfür in mikroskopischen Ebenen, wie auch in makroskopischen Ebenen finden. Soll heißen sehr kleine, konkrete Alltagsbeispiele und weit schweifende abstrakte. 
Wenn man sich mit Jemandem streitet, und ist recht stur. Es gibt natürlich Dinge die wichtiger sind als andere, doch bleiben wir bei dem einfachen Beispiel. Dann würde man sich ja ewig streiten, wenn der Andere nicht etwas nachgiebiger ist. Also gleichen beide einander aus. Einer schwingt in der Metapher des Pendels in eine Richtung, sein gegenüber in die entgegengesetzte. Dieses Pendel muss immer in Bewegung bleiben, damit es funktioniert. Das ist der Grunde warum auf Schlechte Zeiten immer bessere folgen. Irgendwann kann unser inneres Pendel nicht weiter in die eine Richtung schwingen, die Schwerkraft zwingt es umzukehren. Gesetz der Natur. Was hier recht konkrete Logik im Sinne der Physik ist, finden wir abstrahiert in den Energien die unser Leben ins Lot bringen. Religiöse erklären sich dieses Phänomen mit der Anwesenheit von Gott. Er soll sie von ihrem Leid befreit haben oder für etwas Bestimmtes bestraft haben. Somit ist die Frage nach dem Sinn von Leid schlicht und ergreifend: wir alle machen Höhen und Tiefen durch weil die eine Situation die andere bedingt. Jeder findet anderes Glück als Antwort auf sein Leid. Glück ist ja nun mal nicht mit einem bestimmten Indikator messbar. Alles ist relativ, wir wir immer wieder feststellen, selbst Gut und Böse. Wie gut etwas ist, versuchen wir an unserem kulturabhängigem menschgemachten System der Moral festzustellen. Aber ist das nicht absurd? 

(Fortsetzung folgt...)

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